Vierte Welle sorgt für zusätzliche Belastung im Klinikum Heidenheim

Vierte Welle sorgt für zusätzliche Belastung im Klinikum Heidenheim

Seit genau einer Woche gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Der Inzidenzwert steigt und auch die Zahl der belegten Betten in den Krankenhäusern nimmt zu. Dabei ist das Klinikum in Heidenheim sehr schnell an eine Belastungsgrenze gekommen. Der Landkreis hat die zweithöchste Inzidenz im Land und die zweitniedrigste Quote an vollständig geimpften.

Jetzt scheint sich die Lage im Klinikum etwas entspannt zu haben. Die Verantwortlichen glauben aber nicht, dass das dauerhaft so bleibt. Die Infektionszahlen in der Region steigen und die Chefärzte rechnen schon mit den nächsten Corona-Fällen. Anhand der Patienten, die hier behandelt werden müssen, können sie aber auch sehen, dass die Impfungen wirken.

Wegen der vielen Fälle hat das Klinikum Heidenheim eine internistische Station mit 22 Betten kurzerhand zur Covid-Station umgerüstet. Wenn Krankenpflegerin Emilia Feichtenbeiner und ihre Kollegen hier arbeiten, müssen sie sich einschleusen. Schutzkittel, Handschuhe, Augenschutz – das alles braucht Zeit. Die Mitarbeiter müssen jetzt aber auch alle Geräte und Utensilien durch die Schleuse bringen und anschließend desinfizieren. Ihre Hoffnung: Dass die Fallzahlen bald wieder sinken.