Ulmer Domina fühlt sich in der Corona-Krise im Stich gelassen

Ulmer Domina fühlt sich in der Corona-Krise im Stich gelassen

Andrea Dorijal aus Ulm arbeitet als Domina und muss ihr SM-Studio samt Bordell wegen der Corona-Pandemie Mitte März dieses Jahres schließen. Viele Monate vergehen, bis einzelne Geschäfte und Dienstleister ihre Türen unter bestimmten Hygieneauflagen wieder öffnen dürfen. Nicht davon betroffen ist das Rotlicht-Milieu. Dorijal fühlt sich im Stich gelassen, zumal sie alle Hygienemaßnahmen wie Mundschutz, Mindestabstand und das Tragen von Einweghandschuhen umsetzen könnte. Besonders ärgert sie, dass einzelne Bordelle, wie zum Beispiel in Berlin oder in Bayern, wieder öffnen dürfen – aber in Baden-Württemberg die Dienstleistung weiterhin nicht erlaubt ist. Bis Ende des Jahres könne sie finanziell noch durchhalten, dann wird es schwierig. Wenn es hart auf hart kommt, muss Andrea Dorijal ihr SM-Studio und das Bordell in Ulm schließen.