Tag der Hebamme: Kreissprecherin wünscht sich mehr Aufmerskamkeit für den Beruf

Tag der Hebamme: Kreissprecherin wünscht sich mehr Aufmerskamkeit für den Beruf

Eigentlich sollten sie der sichere Ruhepol für werdende Mütter im Kreissaal sein – dafür haben aber viele Hebammen in Krankenhäusern keine Zeit mehr. Manchmal müssen sie sogar bis zu fünf Frauen bei der Geburt gleichzeitig betreuen. Das sagt Hedwig Pogadl. Sie ist Hebammenkreissprecherin für den Alb-Donau Kreis und arbeitet seit über 30 Jahren im Beruf. Denn Hebammen arbeiten viel, haben wenig Freizeit und werden oft schlecht bezahlt. In der Freiberuflichkeit müssen sie die hohen Nebenkosten selbst bezahlen. Familie und Beruf seien im Schichtdienst im Krankenhaus nur schwer vereinbar. Hedwig Pogadl hat da einige Vorschläge, wie sich die Situation der Hebammen bessern könnte. Wir haben heute mit ihr gesprochen. Passend zum Welthebammentag.