Stuttgarter Studie schürt Zweifel an Luftfiltern

Stuttgarter Studie schürt Zweifel an Luftfiltern

Die Diskussionen über Luftfilter in den Schulen zieht sich seit über einem Jahr hin. Nachdem nun die Landesregierung beschlossen hat, Luftfilter zu bezuschussen, geht die Debatte weiter. 60 Millionen will die Landesregierung investieren. Aber wie wirksam sind die Luftfilter eigentlich? Damit haben sich Forscher der Uni Stuttgart in einer Studie beschäftigt. Heute haben sie die Ergebnisse vorgestellt. Luftfilter sind grundsätzlich wirksam, besonders aber in Räumen, die nicht gut belüftbar sind. Denn das Tragen von FFP2-Masken und Stoßlüften sind laut der Studie effektiver als die Luftreinigungsgeräte. Zwei Punkte sprechen laut dem Wissenschaftler Konstantinos Stergiaropoulos besonders gegen die Geräte: der Luftstrom, den sie verursachen und die Lautstärke. Die Stadt Stuttgart, die die Studie in Auftrag gegeben hat, zieht aus den Ergebnissen ihre Schlüsse. Die Klassenzimmer sollen überprüft werden und schlecht lüftbare Räume bis zum Schulstart nach den Sommerferien mit Luftreinigern ausgestattet werden. In den gut lüftbaren Räumen bleibt dagegen in Stuttgart alles beim Alten.