Studie attestiert Wahlprogrammen starke Unverständlichkeit

Studie attestiert Wahlprogrammen starke Unverständlichkeit

Die Parteien und ihre Kandidat:innen gehen in den letzten Tagen bis zur Wahl noch fleißig auf Stimmenfang. In den Wahlprogrammen kann aber schon seit einigen Monaten nachgelesen werden, was ihre Ziele und Pläne sind. Doch wie verständlich sind diese Programme eigentlich? Das hat Frank Brettschneider zusammen mit seinem Team untersucht. Er ist Kommunikationswissenschaftler an der Uni Hohenheim. Er sagt: Es sind Wörter wie „Quellentelekommunikationsüberwachung“, „Hochgeschwindigkeitsschienenverkehr“ oder „Agri-FoodTech-Wagniskapitalfonds“, die bei den Wähler:innen nicht unbedingt für Verständnis sorgen. Aber auch lange und verschachtelte Sätze oder Fremdwörter tragen dazu bei, dass es sich bei den diesjährigen Programmen um die unverständlichsten seit 1994 handelt.