Schweizer Asylzentrum: Bedenken beim Grenzschutz

Schweizer Asylzentrum: Bedenken beim Grenzschutz

Seit Anfang März ist das frühere Empfangs– und Verfahrenszentrum im schweizer Kreuzlingen ein Bundesasylzentrum ohne Verfahren. Das heißt: Dort werden abgewiesene Asylsuchende untergebracht und solche, die aufgrund des Dubliner Übereinkommens ihren Asylantrag in einem anderen europäischen Land stellen müssen. So oder so: Die Schweiz müssen sie verlassen. Der Konstanzer Landrat Frank Hämmerle befürchtet deshalb, dass viele der Ausreisepflichtigen nach der Deutschland fliehen – und das nicht ohne Grund. Franziska Ehrenfeld berichtet.