„Schule ohne Rassismus“ an der Theodor-Heuss Werkrealschule

„Schule ohne Rassismus“ an der Theodor-Heuss Werkrealschule

Ausgrenzung, Diskriminierung sind nach wie vor Probleme, auch an Schulen. Bereits seit 1995 gibt es das Netzwerk „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Mitgründer dieses Projekts ist Politiker Cem Özdemir. Von ihm hat die Theodor-Heuss Werkrealschule in Böblingen heute diesen Titel verliehen bekommen. Um sich für diesen Titel jedoch zu qualifizieren, mussten mindestens 70 Prozent aller Schulmitglieder zustimmen,  sich gegen Diskriminierung einzusetzen. Özdemir erzählt uns, dass es bei diesem Projekt nicht nur um die Schüler selbst gehe, sondern dass alle rund um die Schule daran teilnehmen würden. Die Werkrealschule ist nun also offiziell Teil des Projekts, an dem bereits schon über zwei Millionen Schülerinnen und Schüler mitwirken. Felix Bubner, der Schulleiter der Theodor-Heuss Schule, setzt sich schon lange für Gleichheit ein und sieht den Titel als Auftrag. Auch die Schülerinnen und Schüler sind entschlossen, das Projekt weiterhin zu unterstützen.