Schüler stellen per 3D-Drucker Schutzmasken her

Schüler stellen per 3D-Drucker Schutzmasken her

Schutzkleidung ist zurzeit heiß begehrt – und ein knappes Gut. Aber gerade, weil Masken und Co. fast überall fehlen, werden viele Menschen erfinderisch. Ausrüstung gegen das Corona-Virus wird kurzerhand selbst gemacht – zum Beispiel bei zwei Schülern aus Munderkingen im Alb-Donau-Kreis.

Manuel Schlecker und Vitus Herrmann haben gerade viel Zeit. Sie und sitzen wegen Corona zuhause. Aber die beiden Munderkinger haben einen Weg gefunden, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen: Sie stellen im 3D-Drucker Schutzmasken für das Ehinger Krankenhaus her.

290 solcher Masken hat das Krankenhaus bei Manuel und Vitus bestellt. In anderthalb Stunden ist eine Maskenhalterung ausgedruckt. Über 40 schaffen die insgesamt drei Drucker, mit denen die Schüler arbeiten, pro Tag. Für Manuel und Vitus ist das Projekt eine willkommene Abwechslung in den Corona-Zwangsferien.

Beitrag vom 24.04.2020