Rassismus-Debatte in Ulm nimmt erneut Fahrt auf

Rassismus-Debatte in Ulm nimmt erneut Fahrt auf

Der gewaltsame Tod des Amerikaners George Floyd hat eine weltweite Rassismus-Debatte angestoßen. Auch hier bei uns. Unter anderem mit der Überlegung zur Umbenennung der Ulmer „Mohrengasse“. Auch die evangelische Kirche hat das Thema „Rassismus“ jetzt aufgenommen. Im Ulmer Münster soll dieses Weihnachten eine andere Version der Weihnachtskrippe gezeigt werden, als bisher. Der Grund: die Darstellung der Figuren der Heiligen Drei Könige sei rassistisch und nicht mehr zeitgemäß. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, die Weihnachtsgeschichte dieses Jahr nach dem Lukasevangelium zu erzählen, in dem die Heiligen Drei Könige nicht vorkommen. Das regt die Debatte über Rassismus bei uns in der Region wieder neu an. Ebenso wie die jetzt getroffene Empfehlung des Ulmer Ältestenrat, die „Mohrengasse“ nicht umzubenennen.