Prozessauftakt „Machetenangriff“

Prozessauftakt „Machetenangriff“

 Er ist einer der vier Angeklagten im sogenannten Ulmer Macheten-Prozess. Der 21-jährige muss sich zusammen mit einem 37 und einem 40-jährigen sowie einer 33-jährigen Angeklagten vor dem Landgericht Ulm verantworten. Sie sollen gemeinsam einen 24-jährigen in Ulm in seiner Wohnung überfallen und dort Drogen gestohlen haben. Daraufhin sollen sie geflohen und von dem leicht verletzten Geschädigten mit einer Machete verfolgt worden sein. Einen der mutmaßlichen Täter soll er dabei verletzt haben, bevor ihm die Machete abgenommen werden konnte. Drei der Angeklagten sollen daraufhin in einem Kleinwagen geflüchtet sein. Weil einer der Angeklagten zum Tatzeitpunkt noch Heranwachsender gewesen ist, findet die Verhandlung vor der Jugendkammer statt.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten besonders schweren Raub, unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Körperverletzung und Nötigung vor. Der Geschädigte im Prozess wurde zwischenzeitlich in einem anderen Verfahren bereits verurteilt.

Zu Prozessbeginn hat einer der Angeklagten ausgesagt. Er könne aber nur wenig Angaben machen, da er lediglich aus Gefälligkeit mit dabei gewesen sein soll. Es sind neun Verhandlungstage angesetzt an denen 26 Zeugen gehört werden sollen.