Pop-Art-Ausstellung zur Luftfahrtgeschichte

Pop-Art-Ausstellung zur Luftfahrtgeschichte

Vor der Motorworld in Böblingen ist gestern Abend die Pop-Art-Ausstellung „Aviation History – Legenden der Luftfahrt“ eröffnet worden. Die Bilder stammen vom Künstler Bernd Luz. Auf seinen Werken sind unter anderem der Pilot Charles A. Lindbergh, dem 1927 die erste Alleinüberquerung des Atlantiks gelang, die Gebrüder Wright, die als die ersten Motorflieger der Geschichte gelten und der Luftschiffkonstrukteur Ferdinand Graf von Zeppelin zu sehen. Auch das einst größte Flugzeug der Welt, die Dornier Do X, sowie die Junkers Ju 52, die „Grande Dame“ der Luftfahrt, werden gezeigt. In der Aviation-Serie hat Bernd Luz in einem seiner Werke auch die Geschichte des einstigen Flughafen Stuttgart-Böblingen verarbeitet. Von 1915 bis 1918 militärisch genutzt, war er ab April 1925 bis zur Inbetriebnahme des Flughafens Stuttgart-Echterdingen im Jahre 1939 der Verkehrsflughafen von Stuttgart. Das Empfangsgebäude von 1925 ist heute ebenso noch erhalten wie das Empfangsgebäude von 1928 im Bauhausstil. Am 3. November 1929 landete erstmals das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ in Böblingen und zog etwa 100.000 Schaulustige an. 1934 startete die „Luft Hansa“ die erste planmäßige Luftpost-Verbindung nach Südamerika. Nelly Diener wurde 1934 bei der Schweizer Fluggesellschaft Swissair die erste Flugbegleiterin Europas, unter anderem auf der Strecke Zürich – Böblingen – Berlin.

Die Open-Air-Ausstellung bleibt für mindestens drei Monate auf dem Platz vor der Motorworld. Sie ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich