Nach Krawallnacht: Vier Oberbürgermeister fordern Aufhebung der Sperrstunde

Die Nacht vom 20 auf den 21 Juli im vergangenen Jahr bleibt wohl noch lange als Krawallnacht in den Köpfen der Stuttgarter. Vor allem jetzt, wo sich vor ein paar Tagen wieder ähnliche Bilder in der Innenstadt abgespielt haben. Ein langes Wochenende steht bevor und um da weitere Ausschreitungen zu verhindern, wird aktuell nach möglichen, schnell umsetzbaren präventiv Maßnahmen gesucht. Wie kann man präventiv dagegen vorgehen? Die Oberbürgermeister von Tübingen und Schwäbisch Gmünd: Boris Palmer und Richard Arnold schlagen als erste eine Aufhebung der Sperrstunde vor. Dem schließt sich auch Stuttgarts Rathaus-Chef Frank Nopper an.

„Die Polizei muss in den Städten bei Nacht Präsenz zeigen und die Corona-Sperrstunde für die Gastronomie sollte in einem ersten Schritt auf 23 Uhr verschoben werden. Wo es notwendig ist, können lokale Alkoholkonsumverbote hinzukommen, dann bekommen wir die Lage wieder unter Kontrolle.“

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