NABU-Projekt „Natur nah dran“ geht in die zweite Runde

NABU-Projekt „Natur nah dran“ geht in die zweite Runde

Seit 2016 läuft das NABU-Projekt „Natur nah dran“. Damit soll in Kommunen mehr Raum für blühende Biotope geschaffen werden. Unterstützt wird der NABU dabei vom Land Baden-Württemberg. Bis jetzt haben bereits 61 Kommunen im Rahmen des Projekts mehr als 200 000 Quadratmeter naturnah umgestaltet. Mit Hilfe von Landesmitteln kann das Projekt nun in die zweite Runde gehen. Den entsprechenden Förderbescheid hat Minister Franz Untersteller in Wendlingen am Neckar an den NABU-Landesvorsitzenden Johannes Enssle überreicht. Zwischen 2022 und 2027 sollen nun in 75 weiteren Städten und Gemeinden artenreiche Blumenwiesen und Wildstaudenflächen entstehen. Jährlich können 15 Kommunen teilnehmen- Interessierte können sich ab September 2021 dafür bewerben.

Der NABU bietet dazu mehrere Praxis-Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe und Gärtnereien
an. Die Städte und Gemeinden erhalten außerdem eine Zuwendung in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 15.000 Euro) und fachliche Unterstützung bei der Planung.