Mutante entdeckt – doch keine Entscheidung zu Grundschulen und Kitas

Mutante entdeckt – doch keine Entscheidung zu Grundschulen und Kitas

Nachdem Ministerpräsident Kretschmann gestern eindeutig hat durchblicken lassen, dass Baden-Württembergs Kitas und Grundschulen am Montag vorzeitig öffnen, sieht die Lage heute wieder ganz anders aus. Die offizielle Pressekonferenz der Landesregierung wurde kurzfristig abgesagt und die Entscheidung über die Öffnung vertagt. Grund soll das Auftreten einer mutierten Virusvariante in einer Freiburger Kindertagesstätte sein.

Bis zum 14. Februar wurde der bundesweite Lockdown, mit der anhaltenden Schließung der Schulen und Kitas, verlängert. Die Umsetzung der Beschlüsse liegt aber bei den einzelnen Ländern selbst. So lockern einige Bundesländer die Regeln früher. Weil die Infektionszahlen sinken und Kinder unter zehn Jahren nicht Treiber der Pandemie sein sollen, plante Baden-Württemberg eine frühere, schrittweise Öffnung von Kitas und Grundschulen für den 1. Februar. Aufgrund der neu auftauchenden Virusmutationen erfährt die Landesregierung für ihr Vorhaben viel Kritik. Nun will die Regierung die Öffnung vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig machen.