Maibaum-Tradition in Corona Zeiten: Attenhofen hält an dem Brauch fest!

Maibaum-Tradition in Corona Zeiten: Attenhofen hält an dem Brauch fest!

Lyrisch häufig zitiert und viel besungen: Der Mai! Von Bierbaum über Bürger bis hin zu Goethe. Es scheint ein beliebter Monat zu sein. Eines der bekanntesten Sprichwörter: Alles neu macht der Mai! Jedes Jahr neu ist auch der Maibaum in Attenhofen bei Weißenhorn. Es ist eine der wenigen Gemeinden in der Region, die dieses Jahr überhaupt einen Baum auf dem Dorfplatz haben. Zwar sind beim Aufstellen am Abend vom 30. April keine Zuschauer erlaubt, Mühe gegeben haben sich die Dorfbewohner beim Schmücken aber trotzdem. So einiges ist anders. Die Schmückenden dürfen nur in Zweierteams arbeiten, mit Abstand und Maske. Die meisten Helfer vor Ort wurden bereits geimpft oder sind negativ auf das Corona-Virus getestet. Aufgestellt wird der Baum trotzdem von einer Fremdfirma mit Kran. Beim klassischen Aufstellen mit Holzscheren würde die Feuerwehr normalerweise zwei bis drei Dutzend Personen benötigen. Auch Zuschauer, Musikkapelle und Tanzeinlagen fallen dieses Jahr aus.