Lucha stellt Zwischenbilanz zur Impfstrategie vor

Lucha stellt Zwischenbilanz zur Impfstrategie vor

Der Landesgesundheitsminister Manfred Lucha steht aktuell stark in der Kritik. Grund ist die Impfstrategie Baden-Württembergs. Vielen im Land geht es zu langsam, die Terminvergabe ist zudem zu kompliziert oder oft nicht möglich. Letzterem will Lucha ab Montag mit einem neuen Wartelistensystem entgegen wirken. So sollen die Impfwilligen nicht mehr so häufig bei der bundesweiten Hotline 116 117 anrufen müssen, um Impftermine zu bekommen. Ist kein Termin frei, kommen die Anrufenden auf die Warteliste und werden kontaktiert, sobald wieder Termine verfügbar sind.

Grundlage für die Kritik, dass es zu langsam gehe, ist für viele der Impfquotient. Im Ländervergleich liegt Baden-Württemberg dort weit hinten. Doch der ärztliche Leiter des Impfzentrums in Freiburg, Dr. Thorsten Hammer, hat diese Impftabelle am Freitag nicht nur aus moralischer Sicht hinterfragt, sondern auch die Zahlen in Frage gestellt.