Langsam wird’s eng: So geht es den Tätowierern in Bayern

Langsam wird’s eng: So geht es den Tätowierern in Bayern

So langsam verlässt David Bachinger Motivation. Seit 2013 hat er in Weißenhorn ein kleines Tattoostudio, ein halbes Jahr lang lag aber nun niemand mehr auf seiner Liege. Seit Beginn des zweiten Lockdowns haben die bayerischen Studios geschlossen. Er selbst hat zwar noch einen Zweitjob im Betrieb seines Vaters und muss deswegen nicht um die Schließung seines Studios fürchten, für andere seiner Branche wird es allerdings langsam eng. Hinzukommen Wut, Frustration und Unverständnis über die bayerische Öffnungsstrategie, denn viele körpernahe Dienstleister dürfen bereits wieder unter Auflagen öffnen, nur eben die Tattoostudios nicht. David Bachinger befürchtet außerdem ein Anstieg der Schwarzarbeit, schlimmstenfalls unter unhygienischen Bedingungen und Verwendung gesundheitsschädlicher Farben.