Kritik an Nominierung von Alexander Engelhard

Kritik an Nominierung von Alexander Engelhard

Es gibt erneut Zoff in der CSU. Nachdem Georg Nüßlein für die kommende Bundestagswahl nicht mehr aufgestellt werden kann, hat sich ein Nachfolger gefunden. Alexander Engelhard wird im Bundeswahlkreis, bestehend aus den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Teilen des Unterallgäus, ins Rennen gehen. Am Freitag haben die Delegierten 48-Jährigen aus der Nähe von Weißenhorn mit absoluter Mehrheit nominiert.

Mit 93 zu 65 konnte der Mühlenbesitzer sich gegen seine Mitbewerberin Julia Dümmler aus dem Landkreis Günzburg durchsetzen. Doch jetzt kritisiert der Unterallgäuer Kreisvorsitzende und Ex-Staatsminister Franz Josef Pschierer das Vorgehen. Glaubt man den Meinungsforschern, wird die anstehende Bundestagswahl kein Spaziergang. Wegen der Maskenaffäre musste die Union bei der Sonntagsfrage in den vergangenen Wochen massive Verluste hinnehmen.