Kriminalstatistik 2020: Kein Corona-Ausreißer bei häuslicher Gewalt

Kriminalstatistik 2020: Kein Corona-Ausreißer bei häuslicher Gewalt

Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz haben am Freitag die baden-württembergische Kriminalstatistik für das Jahr 2020 vorgestellt. Im Vergleich zu 2019 ging die Zahl der Straftaten um rund sechs Prozent zurück. Besonders bei Einbrüchen und Diebstählen ist ein starker Rückgang zu verzeichnen. Laut Strobl sind die zum einen auf die Pandemie zurückzuführen, zum anderen jedoch auf die gute Arbeit der Polizei im Land. Gerade dort arbeite sie intensiv, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleiten.

Gestiegen sind die Zahlen unter anderem bei häuslicher Gewalt, Cyberkriminalität und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Letzteres gehe wesentlich durch die Zunahme bei der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie zurück. Hinzu kommt eine Steigerung der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz – natürlich wegen der Einschränkungen gegen die Corona-Pandemie. Auch wenn es bei häuslicher Gewalt einen Anstieg gab, so sei der laut Stefanie Hinz nicht auf die Pandemie zurückzuführen. Das gehe aus Erhebungen der Landespolizei hervor.

Den gesamten Sicherheitsbericht BW finden Sie hier: Sicherheit 2020