Kein Anstieg der Infektions-Zahlen nach Lockerungen

Kein Anstieg der Infektions-Zahlen nach Lockerungen

Seit dem 20. April haben Geschäfte in Baden-Württemberg wieder geöffnet- und schrittweise sind in den vergangenen Wochen noch weitere Lockerungen in Kraft getreten. Die Infektionszahlen sind aber nicht wie befürchtet gestiegen. Dennoch bleibt das Land vorsichtig. Baden-Württemberg hat

ein Konzept zur Bekämpfung des Coronavirus auf Landkreisebene vorgelegt. Demnach gilt eine Vorwarnstufe ab einem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen („Alarmstufe gelb“). Die Behörden sollen das Infektionsgeschehen dann genau beobachten, die Menschen zur besonderen Vorsicht mahnen und die Corona-Tests ausweiten. Ab einem Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern müssen konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen werden, die bis hin zu Ausgangsbeschränkungen reichen können.

  • Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte, man habe beim Coronavirus nach wie vor keine klare Sicht. Weder Politik noch Wissenschaft wüssten genau, was der richtige Weg im Umgang mit dem Virus sei. In Baden-Württemberg bewege sich die Zahl der Neuinfektionen in einem moderaten Bereich. Allerdings gebe es erst einen Landkreis, in dem es in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Neuinfektion gegeben habe. Nach den Angaben des Sozialministeriums vom Montag ist das der Landkreis Sigmaringen.