Impfzentren droht Engpass beim Impfstoff

Impfzentren droht Engpass beim Impfstoff

Das Ulmer Impfzentrum hat heute mitgeteilt, dass für die kommende Woche tausende Impftermine abgesagt werden müssen, wenn nicht mehr Impfstoff gegen das Coronavirus geliefert wird. Das ist für Gesundheitsminister Manne Lucha natürlich eine Hiobsbotschaft. In der heutigen Regierungs-Pressekonferenz versichert er, dass alle Termine für Zweitimpfungen eingehalten werden können. Ulm soll etwa 3000 zusätzliche Dosen aus den Rücklagen anderer Impfzentren kommen und am 6. oder 7. Mai ausgeliefert werden, so Lucha. Er musste aber auch zugeben, dass die Zahl der Erstimpfungen in der nächsten Woche wohl abnehmen wird. Der Grund dafür soll sein, dass die vom Bund in Aussicht gestellten Mehrlieferungen nicht in den Impfzentren ankommen. Ein zweites Thema in der Pressekonferenz sind mögliche Öffnungsperspektiven Richtung Pfingsten gewesen. Ministerpräsident Kretschmann lässt dabei zumindest leichte Hoffnung aufkommen, aber dafür muss die Sieben-Tage-Inzidenz in vielen Kreisen noch deutlich sinken.