IHK wird Opfer von Hackerangriff

Kein Internet mehr, keine E-Mails, die Website nicht erreichbar. Was für viele von uns so ein bisschen nach Urlaub klingt ist für die Industrie- und Handelskammern ganz Deutschland gerade ein wahrgewordener Alptraum. Der wichtigste Wirtschaftsverband ist zum Angriff von Hackern geworden. Betroffen ist das zentrale Rechenzentrum in Dortmund, in dem die Netzwerke der 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland zusammen laufen. Laut IHK Ulm soll sich der Schaden aber in Grenzen halten.

Woher der Hackerangriff kommt ist derzeit noch unklar. Das zentrale Rechenzentrum wird von einem externen Dienstleiter verwaltet, der angeblich vorsorglich reagiert und das gesamte System heruntergefahren hat. Derzeit sind die Kammern nur per Telefon erreichbar. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt mit dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine auch in Deutschland eine Zunahme an Cyber-Angriffen fest. Dabei haben es die Hacker oft auch auf Ziele aus der Wirtschaft abgesehen.

 

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