Hohe Nachfrage nach digitalem Impfnachweis

Hohe Nachfrage nach digitalem Impfnachweis

Der Ansturm ist groß. Seit heute Früh um 7:30 Uhr können die ersten Apotheken den digitalen, europaweit einheitlichen Impfnachweis ausstellen. Sie sind die ersten, die diesen Service anbieten. Weitere Apotheken und Hausarztpraxen sollen in den nächsten Wochen angeschlossen werden. Laut Bundesgesundheitsministerium sogar bis Ende des Monats.

Weil in der Region die Inzidenzwerte noch relativ hoch sind, wird oft noch entweder ein negatives Corona-Testergebnis oder ein Impfnachweis gefordert. Deshalb hatten viele Apotheker gleich am Morgen jede Menge zu tun. Als Senay Basak ihren ersten Kunden registrieren wollte, war die Website zunächst nicht mehr erreichbar. Im Laufe des Vormittags stabilisierte sich das System dann aber.

Die Prozedur dauert nur ein paar Minuten. Die meisten Kunden warten, während die Apothekerin die Daten vom Impfpass in ein Online-Formular überträgt. Viel Zeit zum Testen dieser neuen Software hatten die Mitarbeiter heute Morgen aber nicht. Auch in den Impfzentren werden seit heute die QR-Codes ausgestellt. Allerdings nur für diejenigen, die auch gerade zu diesem Zeitpunkt geimpft werden. Nachträglich den Nachweis funktioniert nach Angaben des Leiters des Ulmer Impfzentrums nicht.

Die Apotheken rechnen auch in den nächsten Tagen mit einem großen Ansturm. Über 21 Millionen Menschen in Deutschland sind schon vollständig geimpft.