Geschäfte bleiben zu: „Es ist dramatisch“

Geschäfte bleiben zu: „Es ist dramatisch“

Der Einzelhandel verzeichnet sein größtes Umsatzplus seit 1994. Diese positive Bilanz überrascht. Denn zeitgleich kämpfen tausende Geschäfte wegen des Lockdowns ums Überleben. Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Sabine Hagmann ist Hauptgeschäftsführerin vom Handelsverband Baden-Württemberg und spricht mit uns über die „dramatische“ Lage der Einzelhändler. Besonders hat betroffen seien Textil-, Schuh- und Lederwarenhändler sowie Parfümerien, Spielwaren-, Glas- und Porzellanhändler. Ein kleiner Trost für sie: Ab kommenden Montag dürfen Kunden Waren wieder im Geschäft abholen. Der Onlinehandel ist – wenig überraschend- der große Profiteur in der Coronakrise. Er legte im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent zu.

Für die krisengebeutelten Geschäfte in den Innenstädten fordert sie adäquate finanzielle Unterstützung. Sonst würde es viele Geschäfte in ein bis zwei Jahren wohl nicht mehr geben.