Diskussion um Kiesabbau im Tettnanger Wald

Diskussion um Kiesabbau im Tettnanger Wald

Während Klimaaktivisten teils in den Wäldern demonstrieren, wird andernorts schon fleißig mit den Baggern gebuddelt. Der Kiesabbau in der Region – es ist immer noch das große Streitthema. Nicht zuletzt, weil von der Regionalversammlung ein Regionalplan verabschiedet wurde, der den Kiesabbau weiter fördert. Wie im Tettnanger Wald – hier baut unter anderem die Firma Meichle&Mohr Kies ab. Für Geschäftsführer Oliver Mohr ist die Rohstoffgewinnung durch Kies aber unverzichtbar.

Denn Kies ist für ihn ein unterschätzter Rohstoff, den die Menschen in vielen Bereichen verwenden: Ob in der Zahnhygiene, der Futtermittelindustrie oder zur Herstellung von Computerchips – überall wird Kies gebraucht. Dafür werden im Tettnanger Wald auf 23 Hektar im Jahr über 700.000 Tonnen Kies abgebaut. Aber das Ziel von Oliver Mohr ist es auch, dass die verbrauchte Fläche nach dem Abbau rekultiviert wird.