Corona stoppt Extremsportler bei Triathlon um die Welt

Corona stoppt Extremsportler bei Triathlon um die Welt

Der Stuttgarter Extremsportler Jonas Deichmann sitzt bei seinem Triathlon rund um die Welt derzeit in der Türkei fest. Deichmann begann sein Projekt am 26. September in München. Zunächst fuhr er per Fahrrad über die Alpen bis nach Karlobag an der kroatischen. Von dort aus ist er 450 Kilometer entlang der Adriaküste geschwommen und erreichte am 22. November nach 54 Tagen im Wasser Dubrovnik. Dabei hat der Münchner einen neuen Rekord für die längste Schwimmstrecke ohne Begleitboot aufgestellt. Von Dubrovnik ging es für Deichmann per Fahrrad weiter in östlicher Richtung, mit dem Ziel, die chinesische Pazifikküste im Frühjahr zu erreichen. Vor etwa vier Wochen hat er dass Istanbul erreicht- von dort geht es nun aber nicht mehr weiter. Die Landesgrenzen nach Russland sind aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Nun arbeitet Jonas Deichmann an einem Alternativplan, für den er die geplante Richtung umkehrt und zurück nach Europa radelt, um die Welt dann in westlicher Richtung zu umrunden. Momentan ist er auf der Suche nach einem Segelboot, das ihn im April von Westeuropa an die amerikanische Ostküste mitnehmen könnte.

Mit seinem Extremprojekt möchte der Sportler auf den Klimawandel aufmerksam machen und zeigen dass es auch ohne Motor einmal um die Welt gehen kann. Er hält bereits die Weltrekorde für drei große Kontinentaldurchquerungen auf dem Fahrrad.

  • Eurasien von Portugal nach Wladiwostok in 64 Tagen
  • Die legendäre Panamericana von Alaska nach Feuerland in 97 Tagen
  • und im letzten Jahr die Strecke vom Nordkap nach Kapstadt in 72 Tagen – einen ganzen Monat schneller als der bisherige Weltrekord.