Brunner startet in schwierigen Wahlkampf

Brunner startet in schwierigen Wahlkampf

Geht die Bundestags-Karriere von Karl-Heinz Brunner (SPD) aus Illertissen zu Ende? Wer in den Deutschen Bundestag will, hat zwei Möglichkeiten. Entweder er holt als Direktkandidat mit der Erststimme die meisten Stimmen im Wahlkreis oder er zieht mit der Zweitstimme über die Liste seiner Partei ins Parlament ein.

Bei den letzten drei Bundestagswahlen unterlag der der Kandidat der SPD immer dem CSU-Kandidaten Georg Nüßlein. Allerdings schaffte Karl-Heinz Brunner immer den Sprung über die Landesliste der SPD ins Parlament. Diesmal aber setzt der Kandidat auf Risiko. Bei der Nominierungsversammlung hätte er nur einen wenig aussichtsreichen Platz auf der Liste bekommen. Weil er kein „Lückenbüßer“ sein wollte, steht er dort jetzt nicht mit drauf.

Brunner setzt auf volles Risiko und versucht sein Glück als Direktkandidat. Hier hat er allerdings mit Alexander Engelhard (CSU) und Ekin Deligöz (Grüne) zwei starke Konkurrenten. Beim Wahlkampfauftakt bei der Sendener Tafel zeigt sich der Politiker optimistisch.