Brückenschlag an der Filstalbrücke

Brückenschlag an der Filstalbrücke

Die Berge und Täler der Schwäbischen Alb stellen die Bahn bei der Neubautrasse Ulm Wendlingen vor so einige Herausforderungen. Bei Geschwindigkeiten weit über 200 Kilometer pro Stunde sollen die Züge möglichst geradeaus fahren. Keine Kurven, keine großen Steigungen. Deshalb sind in der Region einige imposante Bauwerke entstanden. Zum Beispiel die Filstalbrücke. Hier ist jetzt der Brückenschlag geschafft.

Das imposante Bauwerk, das wie der Name schon sagt, das Filstal überspannt, schließt nun die letzte Lücke der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke  und überspannt auf einer Länge von knapp 500 Metern das Filstal. Mit 85 Metern ist sie die dritthöchste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Sie besteht aus zwei parallelen, eingleisigen Brückenteilen und verbindet zwei Eisenbahntunnel: den Boßler- und den Steinbühltunnel.

Ursprünglich sollten hier bereits ab dem Jahr 2019 die ersten Züge verkehren. Dann wurde der Termin auf Ende 2022 gelegt. Doch auch dieser Termin wackelte kurzfristig. Die Bahn hatte sich schon um Alternativlösungen bemüht. Doch dann konnten die Bauarbeiten so optimiert werden, dass der Termin wohl doch eingehalten werden kann. Wenn jetzt alles klappt, können hier bereits in 1½ Jahren die ersten Zügen fahren.