Beherbergungsverbot und die Zweilandstadt

Beherbergungsverbot und die Zweilandstadt

Abgewiesen direkt an der Rezeption. Nachdem ein Mann aus Wien mehrere Stunden mit dem Auto nach Ulm gefahren ist, darf er hier nicht übernachten. Der Grund: Sein Heimatland, Österreich, ist vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft. Es geht aber nicht nur Ausländern so. Auch Deutsche dürfen nicht überall in Deutschland in Hotels einchecken. Wer aus bayerischen Risikogebieten kommt, bekommt nicht ohne Weiteres ein Hotelzimmer. In Neu-Ulm sieht es wieder anders aus.

Die Herbstferien rücken näher und damit spitzt sich der Streit um das Beherbergungsverbot immer weiter zu. Während es für die EU wohl jetzt eine Ampel-Lösung gibt, sind sich die Bundesländer immer noch uneins, wer wann wo übernachten darf. Hotelbetreiber kritisieren, dass die aktuellen Regelungen Gäste abschrecken würden. Derzeit müssten sie viele Stornierungen verzeichnen. Die Hoteliers würden eine bundesweit einheitliche Lösung bevorzugen.