Bayerisches „3G Plus“ stößt auf Skepsis

Bayerisches „3G Plus“ stößt auf Skepsis

In Bayern werden ab morgen die Corona-Schutzmaßnahmen etwas gelockert. Neben 2G und 3G gibt es dann auch 3G PLUS. So nennt das die Bayerische Staatsregierung, wenn neben Geimpften und Genesenen auch Menschen mit negativem PCR-Test erlaubt sind. Durchschnittlich 80 bis 120 Euro kostet dieser. Doch wer gibt so viel Geld für einen Besuch im Theater, Fußballstadion oder Nachtclub aus?

Das Theater Neu-Ulm ist vor gut einem Monat in die neue Saison gestartet. 3G ist hier derzeit Pflicht. Mit Abstand zwischen den Gästen darf am Platz auch die Maske abgenommen werden. 2G kann man sich hier derzeit nicht vorstellen. Noch kämen nicht genügend Gäste und die, die kommen, sollen sich im Theater erstmal wohlfühlen.

Das Ziel der Politik ist klar: Es sollen sich mehr Menschen impfen lassen. Das empfehlen auch viele Ärzte, denn damit lassen sich schwere Krankheitsverläufe vermeiden. Doch auch Geimpfte und Genesene können das Virus weiter verbreiten. Aus medizinischer Sicht sind Masken und Abstände daher auch bei 2G- oder 3G-Plus-Veranstaltungen ratsam.