Basketball-Bundesliga will Spielbetrieb eingeschränkt fortsetzen

Basketball-Bundesliga will Spielbetrieb eingeschränkt fortsetzen

Vor über sieben Wochen hat ratiopharm Ulm zum letzten Mal in der Basketball-Bundesliga gespielt. Dann wurde der Spielbetrieb aufgrund von Corona ausgesetzt. Jetzt haben sich die Klubs der BBL in einer mehrstündigen Videokonferenz auf eine eingeschränkte Weiterführung der Saison geeinigt. Unter Vorbehalt: Denn zuerst muss die Politik ihr OK geben

Die Basketball-Bundesliga gibt nicht auf: Die Klubs der BBL wollen die Saison zu Ende spielen. Allerdings sind dazu nur 10 der insgesamt 17 Teams bereit. Neben ratiopharm Ulm sind das unter anderem auch der FC Bayern München, die MHP RIESEN Ludwigsburg und die HAKRO Merlins Crailsheim. Für die restlichen sieben Teams, ist die Saison beendet. Die Hauptrunde wird nicht zu Ende gespielt. einen Absteiger wird es daher nicht geben. Die restliche Saison wird unter den verbleibenden 10 Teams in einer modifizierten Playoff-Runde gespielt. Dieses Turnier soll über einen Zeitraum von drei Wochen stattfinden. Über den Austragungsort soll bis kommende Woche Montag entschieden werden.

Ob die Saison wie von der BBL angestrebt auch wirklich so zu Ende gespielt werden kann, liegt jetzt in den Händen der Politik. Denn ohne eine Genehmigung für den Trainings- und Spielbetrieb unter speziellen Hygienevorschriften werden auch in nächster Zeit keine Körbe geworfen.