Baden-Württemberg zieht in Verhandlungen um Sputnik V nicht nach

Baden-Württemberg zieht in Verhandlungen um Sputnik V nicht nach

Im Gegensatz zu Bayern entscheidet sich der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha gegen Verhandlungen um Sputnik-V-Dosen des Hersteller R-Pharm. Der Freistaat hatte am Mittwoch eine Absichtserklärung für die Produktion und den Import von 2,5 Millionen Impfdosen unterzeichnet. Laut Lucha sei es Aufgabe des Bundes und der EU, sich um die Beschaffung und Zulassung der Impfstoffe zu kümmern. Die Länder seien dagegen zuständig für die Verimpfung. In Baden-Württemberg sind derzeit etwa 13 Prozent der Bevölkerung geimpft.