Auf Streife beim abgesagten Nabada

Auf Streife beim abgesagten Nabada

Nach der Schwörrede wird für gewöhnlich kräftig gefeiert. Aber nicht im diesem Jahr. Die Städte Ulm und Neu-Ulm haben das traditionelle Nabada nicht nur abgesagt. Es ist per Allgemeinverfügung sogar verboten worden. Baden in der Donau ist heute also offiziell nicht erlaubt. Auch nicht mit Schlauchbooten oder Luftmatratzen. Trotzdem haben Behörden und Hilfsorganisationen vorgesorgt und sich für Wildbader in der Donau gerüstet. So sind die Wasserwacht des BRK und die DLRG jeweils mit drei Booten vor Ort. Auch die Polizei kontrolliert zu Wasser und an Land. Das Sicherheitsunternehmen SHS hat 35 Mitarbeiter an wichtiges Stellen stehen, die dafür sorgen, dass niemand ins Wasser geht.

Stadt Ulm und Landratsamt Neu-Ulm haben gleichlautende Allgemeinverfügungen erlassen, die das Baden in Donau-und Iller und das Befahren im Zeitraum von 9 bis 22 Uhr am Schwörmontag ausdrücklich untersagen. Das Verbot gilt zwischen der Illerbrücke bei Wiblingen und dem Kraftwerk Böfinger Halde. Laut der Ulmer Polizei gab es bis zum frühen Abend keine Wildbader, die gegen das Badeverbot verstoßen hätten.