Auf den Intensivstationen wird es langsam eng

Auf den Intensivstationen wird es langsam eng

Die dritte Welle ist da und mittlerweile spüren das auch zunehmend mehr Krankenhäuser. Ein Blick in das deutsche Intensivregister zeigt, dass die Anzahl an freien Intensivbetten langsam knapp wird. In Biberach schlagen die Sana-Kliniken Alarm und sprechen von einer starken Auslastung. In Heidenheim sieht es nicht anders aus. Dort hat der leitende Oberarzt Dr. Andreas Köberer derzeit kein Intensivbett mehr frei. Zunehmend werden auch Verlegungen in andere Kliniken schwierig, da diese ebenfalls kaum noch Kapazitäten haben.

In den Unikliniken Ulm zeigt sich eine ähnliche Situation. Hier kann man aber zum Teil auf steigende Corona-Fallzahlen reagieren. Anders als bei der ersten oder zweiten Welle liegt der Altersdurchschnitt der Covid-Patienten auf den Intensivstationen in Ulm deutlich unter 60 Jahren. Laut den Medizinern bleiben Corona-Patienten deutlich länger auf der Intensivstation als Patienten mit anderen Erkrankungen. Zudem sind sie aufgrund der aufwändigen Maßnahmen pflegerisch wesentlich anspruchsvoller.