Archäopark: Besucher können Eiszeit-Tiere digital betrachten

Archäopark: Besucher können Eiszeit-Tiere digital betrachten

Die Höhlen im Ach- und Lonetal zwischen Aalen und Ulm sind seit drei Jahren UNESCO-Weltkulturerbe – zu Recht: Denn hier wurden unter anderem Kunstwerke aus Mammutelfenbein und sogar Überreste von Musikinstrumenten gefunden.

Rund um die Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen können Besucher herausfinden, wie unsere Vorfahren gelebt haben. Im so genannten Archäopark Vogelherd gibt es nicht nur eine Ausstellung und interaktive Mitmachstationen, sondern seit neuestem auch eine App mit der Tiere aus der Eiszeit lebendig werden. Außerdem bietet die App weiterführende Informationen zu den Tieren, etwa was sie gegessen haben oder welche Bedeutung sie für die Eiszeitmenschen vor 40.000 Jahren hatten.

Insgesamt ein Jahr hat die Entwicklung der App gedauert, die Kosten lagen bei 150.000 Euro, wovon zwei Drittel das Land und der Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal übernommen haben. Mittelfristig wollen die Verantwortlichen neben den Tieren auch historische Perönlichkeiten in der App zeigen.