Blitzmarathon bremst die Raser aus

Blitzmarathon bremst die Raser aus

Wer heute mit dem Auto zu schnell unterwegs war, den könnte es erwischt haben. Nach einem Jahr Pause findet wieder ein Blitzer-Marathon statt. Europaweit hat die Polizei am heutigen Tag die Raser im Visier. Vergangenes Jahr musste die Aktion wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Diesmal aber hat sich die Polizei an die neue Situation angepasst. Scheinbar mit Erfolg. Viele der Autofahrer haben sich an die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten gehalten. So hatten mancher Autofahrer auf der Ringstraße in Neu-Ulm bei erlaubten 50 km/h gerade mal 24 Sachen drauf.

Der europaweite ‚Speedmarathon‘ wird vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk ‚ROADPOL‘ koordiniert. Bayern beteiligt sich daran im Rahmen des neuen Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘. Beim letztmaligen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 3. bis zum 4. April 2019 hat die Bayerische Polizei insgesamt 10.821 Geschwindigkeitssünder ertappt, trotz ebenfalls frühzeitig veröffentlichter Messstellen. ‚Spitzenreiter‘ war ein 30-jähriger Autofahrer, der auf der B300 Nahe Augsburg mit 160 Stundenkilometern anstatt der erlaubten 70 gemessen wurde.