Rafael Seligmann beim Europäischen Tag der Jüdischen Kultur

Wenn alte Bekannte plötzlich Nazis sind. Unter anderem davon handelt das neue Buch von Rafael Seligmann „Rafi, Judenbub. Die Rückkehr der Seligmanns nach Deutschland“. Das hat er gestern im Rahmen des Europäischen Tags der Jüdischen Kultur im Ulmer Stadthaus vorgestellt. In dem dritten Teil erzählt er vom Leben seines Vaters Ludwig und auch von seinen eigenen Erfahrungen in Deutschland. Ludwig kommt ursprünglich aus Ichenhausen im Landkreis Günzburg, musste 1934 aber nach Palästina und später Israel fliehen. Dort bekommen er und seine Frau Hannah Sohn Rafael.

Als Rafael 10 Jahre alt ist, kehrt seine Familie zurück nach Deutschland. Dort leiden Rafael und sein Vater unter der Ablehnung. Ludwig hat Aufzeichnungen über sein Leben angefertigt. Auf dieser Basis hat Rafael Seligmann jetzt einen dritten Teil veröffentlicht. Mehrere Verlage hatten ihm geraten, daraus ein historisches Buch zu machen. Das war ihm allerdings zu wenig, weil das Buch dann nur aus Fakten und Tatsachen, nicht aber aus Gefühlen bestanden hätte.

Redaktion: Emily Vöckler

Kamera: Markus Merk

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